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Auf einen Blick

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Foto: Frieso Spinger
Foto: Frieso Spinger

Wir beten für die Menschen in der Ukraine, die nun um ihr Leben fürchten müssen:

Gott, 
 
wie zerbrechlich unsere Sicherheiten sind,
wie gefährdet unsere Ordnungen,
das erleben wir in diesen Tagen.
 
Wer sieht uns mit unserer Hilflosigkeit und Angst?
 
Wütend und fassungslos erleben wir, 
wie Machthaber die Freiheit und das Leben vieler Menschen gefährden. 
Wie am Rand Europas ein Krieg beginnt. 
Was geschieht als Nächstes? 
Welchen Informationen können wir trauen? 
Was könnten wir tun, das helfen oder etwas bewegen würde? 
 
Sieh du die Not.
Sieh unsere Angst. 
 
Wie so viele suchen wir Zuflucht bei dir und Schutz, 
innere Ruhe und einen Grund für unsere Hoffnung. 
Wir bringen dir unsere Sorgen. 
Wir bitten dich für die, die um ihr Leben fürchten,
und für die, die sich beharrlich für friedliche Lösungen einsetzen.
 
Höre, Gott, was wir dir in der Stille sagen:
 
Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten.
Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten
– für uns und für das Leben und für die Freiheit 
und gegen den Terror der Diktatoren, – 
denn du, unser Gott, alleine.  
Halleluja, Kyrie eleison. Herr Gott, erbarme Dich!
 
Amen.

Quelle: EKD.de

 

 

 

 

 

Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit...

Das Lied von Paul Gerhard gehört eindeutig zu meinen Lieblingsliedern.

Die leichte, schwungvolle Melodie ist vielen bekannt. Das Lied ist eines der beliebtesten Lieder und es wird nicht nur in der Kirche gesungen.

Der Sommer lädt uns ein, uns über die Natur, über Gottes Schöpfung zu freuen. Überall grünt und blüht es.

Und wir werden aufgefordert auch genau hinzu schauen. Die satten Farben, die Stimmen der Tiere, der Geruch von frisch gemähtem Gras - all das soll nicht nur unsere Sinne anregen, sondern unser Herz soll daraus Kraft schöpfen. Beim Singen des Liedes läuft einem buchstäblich das Wasser im Munde zusammen über die Schönheit der Natur. Das Herz wird leichter.

Immer wieder spüren wir, wie sehr wir das alles brauchen.

Darum ist für mich die 8. Strophe auch wichtig:

Ich selber kann und mag nicht ruhn, des großen Gottes großes Tun erweckt mir alle Sinne. Ich singe mit, wenn alles singt, und lasse, was dem höchsten klingt aus meinem Herzen rinnen.

Aus der Betrachtung der Natur wird für Paul Gerhard Lob und Dank.

Diesen Sommer-Gesang dichtet er um das Jahr 1650, da hatte Deutschland eine schlimme Zeit hinter sich. Mit dem westfälischen Frieden war der Dreißigjährige Krieg beendet worden. Städte und Ortschaften lagen geplündert und verwüstet da. Auch das Heimatdorf von Paul Gerhard. Hungersnöte und Seuchen hatten gewütet – Paul Gerhards Bruder war der Pest zum Opfer gefallen.

Trotz allem – die Erde steht. Trotz aller Bosheit der Menschen, die Schöpfung atmet ihren eigenen Rhythmus. Paul Gerhard erkennt in ihr Gottes Nähe.

Aber Paul Gerhard bleibt bei dieser Welt nicht stehen. Die sichtbare Schöpfung ist ein Gleichnis, für Gottes neue Welt. Wenn wir diese Gärten hier schon so schön finden, wie wird es erst in Christi Garten sein?

Wer an Jesus Christus glaube, so freut sich Paul Gerhard, dem stehen Erde und Himmel offen.

So bittet er Gott in der 15. Strophe: Lass mich bis zur letzten Reis an Leib und Seele grünen.

Neben dem irdischen und dem himmlischen Garten, gibt es auch noch einen inneren Garten – unsere Seele.

Die Frage ist: Bestellen wir auch den den Garten unseres Herzens? Lassen wir Gott, wie einen Gärtner an uns arbeiten? Was füllt eigentlich unsere Gedanken und Träume aus?

Ich wünsche allen eine schöne Sommerzeit und genügend Kraftquellen für Leib und Seele.

Ihre

Pastorin Doris Spinger

 

 

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Losung des Tages

Wednesday, 17. August 2022

Fürchtet den HERRN und dient ihm treu von ganzem Herzen; denn seht doch, wie große Dinge er an euch getan hat.

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